Es kann nicht besonders viel Natriumhydrogencarbonat in Wasser gelöst werden - für eine automatische Dosierung müssen daher große Vorratsbehälter verwendet werden. Alternativ kann der AquaCare Kalkwasserreaktor KWR mit Natriumhydrogencarbonat gefüllt werden. Das Material löst sich je nach Bedarf auf und kann bequem dosiert werden. Das zur Verfügung stehende Volumen des Reaktors wird um den Faktor 4,5 besser genutzt.

Autotrophe Nitratfilter ("Schwefel-Nitrat-Filter") produzieren Säure, die den pH-Wert des Aquariums senken kann. Ist eine nachgeschaltete Kalk-Stufe sinnvoll, um die Säure zu binden?

Ein chemiefreies Aquarium ist der Wunsch vieler Aquarianer. Doch leider befindet sich ein Hobbyaquarium nie in einem biologisch-chemisch-physikalischem Gleichgewicht. Deshalb müssen einige Stoffe nachdosiert, andere entfernt werden, um den Tieren optimales Wachstum zu ermöglichen.

Es gibt unterschiedliche Verfahren, um Nitratkonzentrationen effektiv zu senken. Diese Übersicht erwähnt die wichtigsten technischen Verfahren und stellt Pro und Contra von heterotrophen und autotrophen gegenüber.

Das Thema Nitratfilter wird in der Meerwasseraquaristik heftig diskutiert. Neben den "Nitratkillern" gibt es grundsätzlich autotrophe Filter mit Schwefelfüllung und heterotrophe Systeme, die mit organischen Substanzen regelmäßig gefüttert werden müssen.

Die meisten Spurenelemente sind hochverdünnte Metallverbindungen, die während der Lagerung schnell oxidieren und damit unbrauchbar für die Tiere werden. Spurenelementlösungen müssen geschützt werden

Der wichtige Nährstoff Phosphor ist im natürlichen Riff Mangelfaktor. Im Hobbyaquarium kann jedoch die Phosphatkonzentration derart ansteigen, dass viele Tiere geschädigt werden. Insbesondere kleinpolypige Steinkorallen (SPS) verlieren ihre Farbe und später ihre Zooxanthellen und sterben letztendlich. Wie kann das zu viele Phosphat entfernt oder vermieden werden?

Kalkwasser ist eine sehr alte aber immer noch aktuelle Methode, die in der Aquaristik zur Calciumversorgung eingesetzt wird. Ebenfalls positiv bei diesem Verfahren ist die leichte Erhöhung des pH-Wertes.

Gesamthärte (Calcium- und Magnesiumkonzentration) und Karbonathärte (Säurekapazität, Alkalinität) spielen eine sehr wichtige Rolle in der Aquarien-Wasserchemie. Sie beeinflussen den pH-Wert und die Kohlendioxidkonzentration und sind wichtige Bausteine für Kalkskelette.

Calcium und Hydrogencarbonat liegen im Meerwasser als Ionen vor und werden als Gelöstkalk bezeichnet. Wenn dieser nicht durch regelmäßige Zugabe im optimalen Bereich gehalten wird, können kalkbedürftige Tiere wie Korallen kein Kalkskelett aufbauen und sterben.